Klar: wenn ich jemandem schreibe, zumal elektronisch, dann möchte ich eine Antwort – am liebsten sofort. Und auch nicht nur während der gewohnten Amtsstuben-Öffnungszeiten. Also: Wer als Unternehmen Facebook, Google, Twitter und andere Dialogkanäle anbietet, von dem kann ich verdammt noch mal erwarten, dass er auch für mich da ist. Und das gilt natürlich besonders für einen Kommunikationsbetrieb wie meinen geschätzten Arbeitgeber.
Auf der anderen Seite: auch der eifrigste Community-Manager mag mal heim – und das Geld, um ihn zu vertreten ist begrenzt. Wie sieht also ein vernünftiger Kompromiss aus? Was nehmen die Nutzer noch hin – und wo werden sie sauer? Eine einfache Recherchefrage – und wie sich das gehört, wollte ich sie crowdsourcen.
Auf der anderen Seite: auch der eifrigste Community-Manager mag mal heim – und das Geld, um ihn zu vertreten ist begrenzt. Wie sieht also ein vernünftiger Kompromiss aus? Was nehmen die Nutzer noch hin – und wo werden sie sauer? Eine einfache Recherchefrage – und wie sich das gehört, wollte ich sie crowdsourcen.
Okay, auch wenn das hier als Rant angefangen hat: Zeit zu bremsen. Ich verstehe ja, dass man allzu leicht in diese Rolle fällt: vehement zu predigen, dass sich die Zeiten geändert haben. Dass Social Media die Verhältnisse zum Tanzen gebracht hat. Dass wir jetzt für unsere Kunden da sein müssen und nicht der Kunde für uns. Aber manchmal – nur manchmal – sollten wir uns vielleicht fragen, ob das Gegenüber das nicht vielleicht schon weiß. Das ist jetzt nicht der Aufschrei des in seiner Ehre gekränkten Social-Media-Menschen – auch vermeintliche Netzn00bs haben ja vieles längst und vieles andere zumindest intuitiv verinnerlicht. (Leander Wattig hat das mal so schön auf den Punkt gebracht.) Solange wir alle paar Monate ohnehin etwas Neues lernen, steht uns das, glaube ich, gut an.