Wie ich daran scheiterte, das erste iPhone zu begreifen

Heute feiere ich das zehnte Jubiläum einer kleinen journalistischen Blamage. Damals, vor zehn Jahren, kam das erste iPhone auf den Markt – und ich wollte es nicht haben. (Das ist jetzt noch nicht die journalistische Blamage, aber hilft verstehen, was gleich kommt.) Während Freunde und Kollegen mich knufften und fragten, ob ich denn schon bei Apple vorbestellt hätte, war ich skeptisch gegenüber der Apple-Erfindung. Auch wenn mein erster Computer ein Apple war, mich also eine lange gemeinsame Geschichte mit den Apfelrechnern verbindet.

Im Studio-Gespräch bei hr3 sollte ich erklären, warum. Über das, was man über dieses iPhone wusste, hatten wir geredet – dass da wieder einmal ein Telefon auf den Markt kam, das die Funktionen eines Computers integriert hatte. Mit Organizer. Und E-Mail. Und Internetzugang. Und wer weiß noch alles. (Vielleicht erinnert sich noch jemand an das Parodie-Video, bei dem ein iPhone vom Fön über den Flaschenöffner bis hin zum Vibrator so ziemlich alles ersetzen durfte.) Und ich sollte nun sagen, warum mich, den Technikfreak, das alles nicht komplett aus den Socken haut.

Auf meine Antwort war ich damals ziemlich stolz.

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