Prinzip Hoffnung: Weshalb wir uns mit Google+ herumschlagen

Google Plus - von xkcd.com
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Die Idee, Google mit einem Bild von mir zu füttern und nach aus Maschinensicht ähnlichen Bildern zu suchen, war nicht nur albern. Die Suche ergab einen durchaus sehr relevanten Treffer: Google erkennt, dass das Bild so auf der Profil-Seite meines Blogs zu finden ist. Dieses Blog ordnet es meinem Google-Profil zu, und damit sind meine öffentlichen Google+-Posts nur einen Klick weit entfernt. Und darin steckt der gewichtigste Grund, weshalb wir kleinen Medien-Machiavellis wir uns überhaupt mit Google+ beschäftigen.

Google+ ist Googles vorletzte Hoffnung, den Anschluss an die soziale Echtzeit-Suche nicht zu verlieren – nachdem die Kooperation mit Twitter nicht von Dauer war und Facebook eng mit dem Suchmaschinen-Konkurrenten Microsoft verbandelt ist, ist das eigene Netzwerk der beste Zugang zu den Posts und damit zu den Gedanken von Millionen Nutzern ohne Zeit- und Reibungsverlust. „Google wird Google Plus“ – so bringt es der deutsche PR-Chef des Suchmaschinenriesen auf den Punkt. Und diese Einsicht führt wiederum zu der Vermutung, eine Präsenz auf Google+ müsste sich doch irgendwie positiv auf die Suchergebnisse auswirken und damit auf den Traffic – die Google+-Seite als einfache Form der Suchmaschinenoptimierung. Sonst wäre Google+ wirklich längst die Social-Media-Geisterstadt, über die das Wall Street Journal Anfang des Jahres gehämt hat. Oder: ist es das nicht längst? Continue reading „Prinzip Hoffnung: Weshalb wir uns mit Google+ herumschlagen“